Selbst bei sorgfältigster Planung einer Autoreise müssen Sie sicherstellen, dass Ihr Auto nicht vernachlässigt wurde. Daher ist es unerlässlich, vor Reiseantritt routinemäßige und andere vorbereitende Wartungsarbeiten durchzuführen.
Die Fahrzeugwartung ist ein fortlaufender Prozess, der regelmäßig durchgeführt werden sollte, aber besonders vor längeren Autoreisen unerlässlich ist, vor allem im Sommer und in abgelegene Gebiete. Obwohl Besuche bei Familie und Freunden der beliebteste Grund für Autoreisen waren, komplettierten Strandurlaub, Wandern, Angeln und die Erkundung von Nationalparks die Top Fünf.
Egal wohin Ihre Reise geht, bereiten Sie Ihr Fahrzeug für die Hin- und Rückfahrt vor. Einige der besten Tipps zur Vorbereitung Ihres Autos für einen Sommer-Roadtrip finden Sie unten.
Reifenwartung
Die Reifen sind der einzige Teil eines Fahrzeugs, der direkten Kontakt zur Straße hat. Daher müssen sie den richtigen Reifendruck haben, ein gleichmäßiges Profil aufweisen, frei von offensichtlichen Mängeln sein und der vom Hersteller angegebenen Größe und Art entsprechen.
Folgende Punkte sind bei der Reifenwartung wichtig:
Reifendruck: Ein kleiner Aufkleber an der Innenseite der Fahrertür gibt den erforderlichen Reifendruck für Ihr Fahrzeug an. Da die angegebenen Temperaturen in der Regel für kalte Temperaturen gelten, sollte der Reifendruck vor längeren Fahrten überprüft werden. Eine Kontrolle ist mindestens alle 1600 Kilometer (1000 Meilen) erforderlich. Bei hoher Beladung, Anhängerbetrieb oder längeren Fahrten sollten die Reifen bei jedem Halt visuell geprüft werden. Ein Reifendruckmesser sollte im Handschuhfach Ihres Autos aufbewahrt werden.
Reifenrotation: Es gibt verschiedene Antriebskonfigurationen, darunter Vorderrad-, Hinterrad-, Allrad- und Vierradantrieb. Reifen von Fahrzeugen mit Allradantrieb verschleißen schneller als die von Fahrzeugen mit Vorder- oder Hinterradantrieb. Dies gilt insbesondere für leistungsstarke Fahrzeuge, die zu durchdrehenden Rädern und starker Kurvenfahrt neigen. Zudem können verschlissene oder lockere Lenkungsteile zu ungleichmäßigem Reifenverschleiß an den Vorderreifen führen. Um einen gleichmäßigen Verschleiß zu gewährleisten, werden die Reifen von vorne nach hinten oder von Seite zu Seite getauscht. (Das für Ihr Fahrzeug empfohlene Rotationsmuster finden Sie in der Bedienungsanleitung.) Sollten Sie ungleichmäßigen Verschleiß feststellen, lassen Sie Ihr Fahrzeug in einer Werkstatt überprüfen.
Die regelmäßige Wartung sollte alle 5.000 bis 8.000 Meilen oder früher durchgeführt werden. Der Reifenwechsel ist oft im Preis für einen Ölwechsel inbegriffen.
Zustand: Beulen, Kerben und andere sichtbare Schäden sollten von einem Fachmann überprüft werden, um sicherzustellen, dass die strukturelle Integrität des Reifens nicht beeinträchtigt ist. Schon ein leichter Kontakt mit einem Schlagloch oder Bordstein kann einen Reifen beschädigen. Ungleichmäßiger Profilabrieb und ungewöhnliche Abnutzungsmuster an anderen Stellen des Reifens sind sichtbare Anzeichen dafür, dass eine Überprüfung erforderlich ist.
Flüssigkeiten prüfen
Die regelmäßige Wartung der Fahrzeugflüssigkeiten ist ein wichtiger Bestandteil für eine gelungene Sommerreise. Motoröl wird zwar gemeinhin als Lebenselixier des Motors bezeichnet, moderne Autos benötigen aber auch eine Reihe spezieller Flüssigkeiten, die für ihre Funktion und Langlebigkeit unerlässlich sind.
Getriebeöl: Obwohl viele Neuwagen über geschlossene Getriebe verfügen, die das Kontrollieren oder Nachfüllen des Ölstands erschweren, ist es dennoch entscheidend, die Funktion des Getriebeöls für die Getriebeleistung zu verstehen. Bei manchen Fahrzeugen ist ein Wartungsintervall von bis zu 160.000 km erforderlich, und für Reparaturen wird Spezialwerkzeug benötigt. Bei Fahrzeugen mit einem klassischen Ölmessstab empfiehlt es sich, den Ölstand regelmäßig zu prüfen und gemäß den Herstellervorgaben aufzufüllen. Altes Öl kann Schmutz und Ablagerungen aufnehmen, was die Leistung und Lebensdauer des Getriebes beeinträchtigt. Verbranntes Öl kann auf starken Verschleiß interner Bauteile hinweisen. Automatikgetriebe können problematisch sein; daher ist es ratsam, Reparaturen einem Fachmann zu überlassen.
Servolenkungsflüssigkeit: Obwohl elektrische Servolenkungen immer häufiger eingesetzt werden, sind hydraulische Servolenkungen in vielen Fahrzeugen nach wie vor üblich. Diese Servolenkungen verwenden eine Flüssigkeit, die mit der Zeit verschmutzen kann, was die Leistung mindert und möglicherweise zu Leckagen oder Systemschäden führt. Der Flüssigkeitsbehälter befindet sich üblicherweise unter der Motorhaube an einer leicht zugänglichen Stelle, sodass er bei jedem Motorölwechsel einfach überprüft werden kann.
Bremsflüssigkeit: Bremsflüssigkeit erzeugt in den Bremssätteln hydraulischen Druck, der die Bremsbeläge gegen die Bremsscheiben presst. Wenn sich das Bremspedal schwammig anfühlt, kann sich Luft in den Bremsleitungen angesammelt haben. In diesem Fall müssen die Bremsleitungen entlüftet werden. Bremsflüssigkeit kann außerdem verunreinigt werden und Feuchtigkeit aufnehmen, was die Bremsleistung beeinträchtigt. Im normalen Gebrauch sollten die Wartungsintervalle gemäß der Bedienungsanleitung oder alle 24.000 Meilen (ca. 38.600 km) eingehalten werden. Wenn Sie eine verminderte Bremsleistung feststellen, kann Ihnen Ihr Händler oder eine freie Werkstatt das weitere Vorgehen empfehlen.
Motoröl: Eine der wichtigsten und einfachsten Wartungsarbeiten für Autobesitzer ist die Kontrolle des Motoröls. Obwohl einige Neuwagen ein Ölwechselintervall von bis zu 16.000 Kilometern haben, sollte der Ölstand dennoch alle 1.600 bis 4.800 Kilometer überprüft werden. Modernes Motoröl enthält zahlreiche Additive, die die Schmiereigenschaften verbessern und das Ölsystem sauber halten. Diese Additive können jedoch mit der Zeit abnehmen. Ein ungewöhnlicher Ölverlust oder -verbrauch kann auf ernstere Probleme hinweisen. Die Art des zu verwendenden Öls und die Wechselintervalle sind in der Bedienungsanleitung angegeben. Denken Sie daran, einen neuen Filter zu besorgen, wenn Sie den Ölwechsel selbst durchführen.
Kühlmittel: Motorkühlmittel, oft auch Frostschutzmittel genannt, ist fast genauso wichtig wie Motoröl. Es hält die Motortemperatur im Sommer niedrig und sorgt auch in kalten Regionen für die optimale Betriebstemperatur des Motors. Gleichzeitig spendet es den Fahrzeuginsassen Wärme. Ein niedriger Kühlmittelstand kann zu Überhitzung führen, insbesondere bei heißem Wetter und voller Beladung. Wie Motoröl enthält auch Kühlmittel Chemikalien, die die Leistung verbessern und Korrosion verhindern. Unter der Motorhaube der meisten Autos befindet sich ein transparenter Ausgleichsbehälter, der die Sichtprüfung des Kühlmittelstands ermöglicht. ACHTUNG: Prüfen Sie niemals den Kühlmittelstand bei einem heißen oder aufgeheizten Fahrzeug. Wenden Sie sich an einen zertifizierten Kfz-Experten, wenn Sie den Verdacht haben, dass der Kühlmittelstand niedrig oder das Kühlmittel verunreinigt ist.
Scheibenwaschflüssigkeit: Auf sommerlichen Autofahrten prallen Insekten häufig gegen die Windschutzscheibe. Die Scheibenwaschanlage ist zwar nicht perfekt, aber oft die einzige Möglichkeit, sie ohne Anhalten zu entfernen. Der Füllstand der Scheibenwaschflüssigkeit wird üblicherweise durch eine Kontrollleuchte angezeigt. Der Behälter sollte jedoch gut zugänglich unter der Motorhaube angebracht sein, um eine schnelle Kontrolle zu ermöglichen.
Regelmäßige Wartung durchführen
Flüssigkeiten sind wichtig, aber längst nicht der einzige Faktor, der bei der Fahrzeugwartung zu berücksichtigen ist. Folgendes sollte regelmäßig, insbesondere aber vor längeren Fahrten, durchgeführt werden:Luftfilter: Die meisten Autos verfügen über zwei Arten von Luftfiltern. Der Innenraumfilter filtert die in den Fahrgastraum einströmende Luft, während der Motorluftfilter dem Motor saubere Luft zuführt. Damit das Fahrzeug einwandfrei funktioniert, müssen die Luftfilter regelmäßig gewechselt werden. Tauschen Sie den Motorluftfilter und den Innenraumfilter gemäß den Herstellerempfehlungen aus. Als Faustregel gilt: Wechseln Sie die Luftfilter alle 16.000 bis 24.000 Kilometer.
Riemen und Schläuche: Vorbei sind die Zeiten, in denen die Nebenaggregate eines Fahrzeugs von drei, vier oder mehr separaten Riemen angetrieben wurden. Hersteller verwenden heute – mit gewissen Einschränkungen – einen einzigen Keilriemen für Lichtmaschine, Klimakompressor, Wasserpumpe und weitere Nebenaggregate. Trotzdem verschleißen die Riemen mit der Zeit, und eine kurze Sichtprüfung deckt eventuelle Risse oder Ausfransungen auf. Überprüfen Sie bei dieser Gelegenheit auch die Schläuche auf Risse oder Undichtigkeiten an den Verbindungsstellen.
Beleuchtung: Die Scheinwerfer eines Fahrzeugs sind zwar die auffälligste Lichtquelle, doch auch andere Glühbirnen im Innenraum sollten gelegentlich überprüft und ausgetauscht werden. Nichts ist ärgerlicher, als im Dunkeln die Innenraumbeleuchtung einschalten zu wollen und festzustellen, dass sie ausgefallen ist. Der Austausch ist in der Regel unkompliziert, und die meisten Autoteilehändler bieten eine große Auswahl an Ersatzbirnen an, sodass Sie sich den Weg zum Händler sparen können.
Auto reinigen
Ein sauberes Auto sorgt nicht nur für ein angenehmeres Fahrgefühl, sondern kann bei unnötigem Gewicht auch zu höheren Spritkosten führen. Entfernen Sie daher jegliches zusätzliche Gepäck – Sportausrüstung, Wäsche und den restlichen Alltagsmüll – und saugen und waschen Sie das Auto gründlich, um unnötiges Gewicht zu reduzieren. So schaffen Sie Platz für Taschen und andere Dinge, die Sie für Ihre Reise benötigen. Außerdem trägt das Fahren in einem sauberen, gut riechenden und ordentlichen Auto psychologisch zu einem angenehmeren Fahrerlebnis bei. Bei Carfume finden Sie eine große Auswahl an Auto-Lufterfrischern, die Ihr Auto frisch und sauber duften lassen. Klicken Sie hier, um unser gesamtes Sortiment anzusehen : https://carfume.co.uk/collections/original-carfumes